Astroportal | Astrologie | Astrologen | Astro News
Herzlich Willkommen beim Astroportal! 
Astrologe.NET bietet Ihnen einen schnellen Überblick
zum Thema Astrologie / Sternzeichen / Horoskope:
- Unsere Astrologen-Datenbank: Deutschland - Österreich - Schweiz
- Suchen Sie ein informatives Astrologie-Forum?
- Welche Bedeutung haben die Planeten in der Astrologie?
- Stöbern Sie in unserem Büchershop mit Büchern von Astrologen empfohlen
- Erklärungen zu den einzelnen Sternzeichen im Detail finden Sie hier
- Kartenlegen, Hellsehen, Wahrsagen & mehr
Desweiteren haben Sie die Möglichkeit Werbung auf Astrologe.NET zu buchen.
"Astro-TV ist eine echte Frechheit" 
Auslöser der kollegialen Auseinandersetzung ist eine Ausbildung zum Astrologen, die am Wirtschaftsförderungsinstitut (Wifi) Wien angeboten wird. Studenten des Instituts für Astronomie in Wien fanden sich letzte Woche im Wifi ein, um ihren Protest gegen die "Pseudowissenschaft" Astrologie kundzutun. Am Wifi würden Kurse angeboten, deren Inhalt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehrt. Die Stellungnahme des Wifi dazu lautet: "Astrologen sind Mitglieder der allgemeinen Fachgruppe des Gewerbes der Wirtschaftskammer. Den Wirtschaftskammern obliegt die Aufgabe der Förderung der Wirtschaft, auch durch das Anbieten von Aus- und Weiterbildungen."
Überholtes Weltbild
Thomas Posch vom Institut für Astronomie entgegnet: "Es ist nicht zu akzeptieren, wenn im öffentlichen Bereich, also über geschlossene Esoteriker-Kreise hinaus, Prinzipien der Pseudowissenschaft Astrologie zur Anwendung kommen. Die berufliche Sphäre ist für mich ein Teil des öffentlichen Bereichs." Der promovierte Philosoph bemerkt außerdem, dass "aus Sicht der Philosophiegeschichte die Astrologie Teil eines weltanschaulichen Systems ist, das mit dem Übergang von der Renaissance zur Aufklärung in allen Bereichen überwunden wurde".
Peter Fraiss, Bundessprecher für Astrologie der Wirtschaftskammer Österreich, argumentiert, dass das schlechte Image der Astrologie vor allem durch Zeitungshoroskope oder Astro-TV entstünde. Letzteres hält er "für eine Frechheit", die mit seriöser Beratung gar nichts zu tun hätte: "Die Astronomen versuchen auf die Astrologie wissenschaftliche Kriterien anzuwenden, die auf immaterielle Dinge einfach nicht anwendbar sind. In der Wissenschaft müssen Dinge messbar sein. Ein Traum ist das auch nicht, trotzdem haben wir ihn erlebt." Die fehlenden Objektivität, die Kritiker der Astrologie vorwerfen, gäbe es auch in der Psychologie, Medizin oder Theologie. Fraiss dazu: "Gehen sie zu zehn verschiedenen Ärzten und sie bekommen zehn verschiedene Diagnosen". "Sterne haben keinerlei Einfluss auf uns", betont auch die Präsidentin des Astrologenverbandes Maria-Luise Mathis. "Astrologie kann lediglich eine Zeitqualität beschreiben".
Ein seriös erstelltes Horoskop könne also verraten, wann der Zeitpunkt günstig wäre, seinen Job zu kündigen oder ein Aktienportfolio zu erwerben. Der Markt gibt ihr recht. Mittlerweile sind Horoskope mancherorts sogar Entscheidungsgrundlage für Personalauswahl. Auch Politiker, Manager oder Professoren gehören angeblich zum Klientel von Mathis. Woran kann der Laie nun aber erkennen, was seriös ist? "Im Grunde gar nicht", meint Fraiss. "Die Liberalisierung des Gewerberechts sieht vor, dass der Markt entscheidet, wer gut ist".
Freies Gewerbe
Astrologie ist ein freies Gewerbe. Der Berufstitel ist nicht geschützt. Jeder, der sich berufen fühlt, kann ein Gewerbe anmelden und sein astrologisches Unwesen treiben. Die Kammer bemüht sich zwar um Zertifizierungen, wie man den Wildwuchs aber verhindert, steht in den Sternen. Von Alexa Jirez
Info: wienerzeitung.at
Wenn Wahrsagerei süchtig macht 
Es gibt Menschen, die können ohne Esoterik nicht
leben: Tarot-Karten, Runenlesen, Astrologie und andere
Weissagungspraktiken bilden einen riesigen Markt. Frauen fühlen sich
davon besonders angesprochen. Eine TV-Reportage geht dem wachsenden
Bedürfnis nach Lebenshilfe und Orientierung auf den Grund.
Beim Friseur, beim Arzt oder bei der täglichen Zeitungslektüre: Rund 90 Prozent aller Deutschen studieren regelmäßig ihr Horoskop. Es sei ein Spaß, einfach nur unterhaltsam, lautet die Erklärung der meisten. Ob Wahrheit oder Ausrede – Tatsache bleibt, dass Astrologie und Wahrsagerei immer häufiger zu Rate gezogen werden. In ihrer Reportage „Nicht ohne meinen Wahrsager“ versuchen Wibke Kämpfer und Sandra Kloss zu klären, warum das Geschäft mit dem Blick in die Zukunft boomt. Sie besuchen Menschen, die glauben, auf den Rat von Astrologen und Kartenlesern angewiesen zu sein. Zu sehen ist der Film am Sonntag um 17.30 Uhr in der ARD.
Ganz offensichtlich vertrauen auch in der
heutigen aufgeklärten, rationellen Gesellschaft viele Menschen vor wichtigen
Entscheidungen auf Zukunftsbefragungen. 62 Prozent aller Frauen geben an,
sich schon einmal Hilfe bei esoterischen Beratern geholt zu haben. Sie
stellen auch den größten Teil der Kundschaft. Nach Schätzungen werden mit
Sterndeuterei und Wahrsagen jährlich eine Viertelmilliarde Euro
erwirtschaftet.
Verzweifelte Suche nach Rat
2,50 Euro die Minute
„Es gibt immer mehr Menschen, die unter dieser Sucht leiden, aber es war sehr schwierig, jemanden zu finden, der bereit war, sich offen zu äußern“, berichtet Sandra Kloss. Auch eine Heilerin und Reiki-Meisterin haben die Autorinnen aufgesucht. Marion Nietke versucht ihren Kunden, unterstützt von esoterischen Methoden, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. „Sie ist eine beeindruckende Frau mit einer tollen Persönlichkeit, die ich sehr schätzen gelernt habe. Die Beratung bei ihr gleicht eher einer Therapiesitzung“, berichtet Sandra Kloss.
Info: welt.de
Es sind 131 Astrologie Artikel online

